Mörike’s Clavicle

22 03 2011

Eine schöne Kurzgeschichte von Olga Martynova, hier auf scribd.com zum download:

 

Mörike’s Clavicle by Olga Martynova, translated by Dustin Lovetthttp://www.scribd.com/embeds/51025536/content?start_page=1&view_mode=list

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Das verlassene Mägdlein

30 12 2010

Früh, wann die Haehne krähn,
Eh die Sternlein verschwinden,
Muss ich am Herde stehn,
Muss Feuer zünden.

Schön ist der Flammen Schein,
Es springen die Funken;
Ich schaue so drein,
In Leid versunken.

Plötzlich, da kommt es mir,
Treuloser Knabe,
Dass ich die Nacht von dir
Geträumet habe.

Träne auf Träne dann
Stürzet hernieder;
So kommt der Tag heran –
O ging er wieder!

 

Young woman with tattoo looking out window

 





Mörike’s verlassenes Mägdlein – gelesen in der Sprechbude

30 12 2010

Juliane Fechner hat für die Sprechbude „Das verlassene Mägdlein“ von Mörike gelesen. Hörenswert. Hier ist der link.

 
Woman lying down with see-through garment





Dann nehmen Sie doch den Mörike

6 11 2010

… das empfiehlt Rolf Kirsch in seiner exzellenten Kurzgeschichte, die der Autor hier zum lesen ins Netz gestellt hat.

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Eine recht lesenswerte Unterhaltung zwischen zwei Bahnreisenden.





Septembermorgen in der Sprechbude

17 09 2010

In der Sprechbude gibt es hier den Septembermorgen zum download, gelesen von Christoph Maasch.

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Schlechtes Wetter und Ärger mit der Liebsten…

30 07 2010

…. das bringt den Einen oder anderen dazu, den Gefühlen via twitter freien Lauf zu lassen. So wie binsnurich, der aus Mörike’s Jäger twitternd zitiert…..

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Das ganze Gedicht gibt es hier.





Der Jäger

30 07 2010

Drei Tage Regen fort und fort,
Kein Sonnenschein zur Stunde;
Drei Tage lang kein gutes Wort
Aus meiner Liebsten Munde!

Sie trutzt mit mir und ich mit ihr,
So hat sie’s haben wollen;
Mir aber nagts am Herzen hier,
Das Schmollen und das Grollen.

Willkommen denn, des Jaegers Lust,
Gewittersturm und Regen!
Fest zugeknoepft die heisse Brust,
Und jauchzend euch entgegen!

Nun sitzt sie wohl daheim und lacht
Und scherzt mit den Geschwistern;
Ich hoere in des Waldes Nacht
Die alten Blaetter fluestern.

Nun sitzt sie wohl und weinet laut
Im Kaemmerlein, in Sorgen;
Mir ist es wie dem Wilde traut,
In Finsternis geborgen.

Kein Hirsch und Rehlein ueberall!
Ein Schuss zum Zeitvertreibe!
Gesunder Knall und Widerhall
Erfrischt das Mark im Leibe. –

Doch wie der Donner nun verhallt
In Taelern, durch die Runde,
Ein ploetzlich Weh mich ueberwallt,
Mir sinkt das Herz zu Grunde.

Sie trutzt mit mir und ich mit ihr,
So hat sie’s haben wollen,
Mir aber frissts am Herzen hier,
Das Schmollen und das Grollen.

Und auf! und nach der Liebsten Haus!
Und sie gefasst ums Mieder!
„Drueck mir die nassen Locken aus,
Und kuess und hab mich wieder!“

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